Über Guido Westerwelle herzuziehen ist in etwa so interessant wie einen toten Hund zu schlagen. Man macht es nicht. Man kann es auch nicht wirklich, denn Guido kommt einem immer zuvor. Herr Westerwelle steht am Ufer des Flusses und rammt sich selbst mit inbrünstiger Leidenschaft den Dolch wiederholt in den Bauch. Der politische Gegner ist zur Untätigkeit verurteilt. Die Leiche von Herrn Westerwelle schwimmt täglich und gemächlich an den Politikern der Opposition vorbei, die nur am Ufer zu stehen brauchen um sich überflüssig vorzukommen.  Das ist Guidos Strategie: Er macht alles selber, auch Opposition… hat er ja Übung drin. Diesmal konnte ich mich nicht zurückhalten nach der Leiche doch noch einmal einen Stein zu werfen.

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